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Das Wort des Pfarrers
 
 
 
     
 
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,
Dezember, der letzte Monat des Jahres ist für viele die Zeit, in welcher man Rückschau auf die vergangenen Tage und Monate bewusster als sonst macht. Die Zeit, in welcher man eine Bilanz und eine Schlussrechnung zu erstellen versucht. Was steht auf der Haben- und was auf der Sollseite? Kommt am Ende der Schlussrechnung ein Gewinn oder ein Verlust heraus. Oder anders ausgedrückt: Konnten wir im Großen und Ganzen die ab Januar für die letzten12 Monate vorgenommenen Vorsätze und Pläne realisieren? Zum Glück ist unsere Schlussrechnung nicht sofort fällig… Wir haben noch ein Paar Dezembertage. Da kann man noch im Sprint einiges nachholen. Es wäre gut, wenn wir bei dieser Bilanzierung auch unser Herz, unsere innere Seite berücksichtigen und uns die Frage stellen: ob oder noch besser, wie sich in den vergangenen Monaten unsere Beziehung zu Gott verändert hat? Vielleicht kommen wir dabei zu wertvollen Erkenntnissen, die uns ein kleines Stückchen auf unserem Weg in die Ewigkeit voran bringen können. Das Stichwort Ewigkeit wäre der zweite Gedanke, der am Ende des Jahres und am Anfang der Adventszeit in der Liturgie aber auch vielleicht in unseren Gesprächen öfters thematisiert wird. Dann stellt sich zwangsläufig die nächste Frage: wie ist unsere persönliche Assoziation zu diesem Begriff? Viele Menschen, die nach dem Motto Carpe diem durchs Leben schreiten, wollen und können mit dem Begriff Ewigkeit wenig anfangen. Für sie bedeutet das Ende wirklich das Ende. Auf der anderen Seite gibt es welche, die, wenn sie an die Ewigkeit denken, dann in eine lähmende Angst und Panik verfallen, vor dem, was uns erwartet. Die Haltung eines Christen, der an die Ewigkeit denkt, ist eine Haltung voller Hoffnung, Zuversicht und Freude auf die Begegnung mit dem uns über alles liebenden Gott, der auf uns mit den ausgebreiteten Armen wartet oder wie das Gleichnis vom barmherzigen Vater anschaulich illustriert, der uns mit Sehnsucht entgegenkommt, nicht abwartend oder halbherzig, sondern entgegengehend und voller Liebe. Und so wünsche ich Ihnen von Herzen diese (vor)adventliche Freude, dass der Herr nahe ist. Komm Herr, Maranatha! Es grüßt und segnet Sie

Ihr Diakon Rösler



 
 
 
 
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