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Sternsingen in St. Joseph
7. und 8. Januar 2012
20*C+M+B*12


13 Mädchen und Jungen aus der Gemeinde hatten sich gefunden, um in der Adventszeit Gesänge und Texte für die Sternsinger- Aktion 2012 zu üben. Nach dem Gottesdienst oder dem Erstkommunionunterricht wurde geprobt und der erste, längere Einsatz folgte am Samstag, bei dem 19 Geschäfte in Alt-Rudow besucht und mit dem Segen ausgestattet wurden. Frau Zink hatte im Vorfeld bereits abgefragt, wer besucht werden wollte. Die Resonanz war sehr gut. In 2 Gruppen ging es durch den Dorfkern … trotz leichtem Regen eine gelungene Einstimmung in den dann folgenden, langen Sonntag.

Wieder in 2 Gruppen mit drei Autos fuhren die Sternsinger insgesamt zu 29 Familien. Die Summe von 1.491,80 € erbrachten die Sammlungen insgesamt. Eine stolze Höhe!

Dank allen, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben, besonders den Kindern: Melina, Erik, Jennifer, Alexa, Anna, Marie-Therese, Jessica, Fabian, Lorenz, Marcel, Johanna, Pascal und Francis. Dank an Jonas Gerbsch, Jakob Niehues, Maria Kaiser, Claudia Wagner, Jaqueline Hasucha, Silvia Knabe und Frau Dreger für die Küche, den Dienst bei den Geschäften und die Fahrt zu den Familien.

„Team Sternsinger“

 
Die Krippenandacht am Heiligabend
Eine Krippenfeier hat etwas Magisches in sich. Sie versetzt uns in eine Welt, in welcher sich das Göttliche mit dem Menschlichen „zu vermischen“scheint – Gott ist in seinem Sohn einer von uns geworden. Edith Stein hat das so erfasst "Gott ward ein Menschenkind, damit die Menschen Gotteskinder werden".

Somit werden viele von uns zu Weihnachten ein wenig „gläubiger“. Diese Sehnsucht nach etwas „mehr“ treibt so manchen an, am Heiligabend die Kirche zu besuchen. In diesem Sinne haben wir sowohl mit den regelmäßigen als auch mit den Jahreskirchenbesuchern unsere Krippenandacht gefeiert. Durch Gebete, Lieder und vor allem durch unser Krippenspiel haben wir Gott gelobt und versucht, uns den Tag der Geburt Jesu besser zu vergegenwärtigen. Die Mühen und zahlreichen Proben in der Zeit der Vorbereitung wurden belohnt: unsere jungen Schauspielerinnen und Schauspieler haben ihr Werk toll gemeistert. Alle haben sich in ihre Rolle tief hineinversetzt und damit eine besondere, besinnliche Atmosphäre geschaffen.

Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten für ihren Einsatz: an die Kinder und Jugendlichen für ihre Aufführung, an die Betreuer: Frau Radig und Frau Klar für ihr Herz und ihre Professionalität bei den Vorbereitungen zu dem Krippenspiel sowie an Frau Gerbsch und die „Musikband“ für die musikalische Begleitung. Nur noch 11 Monate, dann können wir wieder Weihnachten feiern.

Diakon Raimund Rösler

 
St. Joseph trauert um seinen ehemaligen Pfarrer Clemens Wurm
Am 21. Januar verstarb im Alter von 88 Jahren der langjährige Pfarrer der Rudower Pfarrgemeinde St. Joseph Clemens Wurm. Er übernahm 1964 die Gemeinde und war über 32 Jahre ihr Seelsorger. Zu seinen ersten Aufgaben gehörte der Bau einer neuen Kirche und eines Gemeindezentrums. Nachdem die Gemeinde dank seines unermüdlichen Einsatzes die Schulden bereits nach 5 Jahren abgetragen hatte, erfolgte der Kauf der neuen Orgel, die im Jahre 1974 eingeweiht wurde. Als Pfarrer Wurm einmal gefragt wurde, was ihn in seiner Rudower Zeit besonders bewegt hat und auch wichtig war, da nannte er u.a. die Gemeindefahrten und die Ministrantenarbeit. Bei den Gemeindefahrten war er nicht nur organisatorischer Reiseleiter, sondern immer auch seelsorglicher Reiseführer. Aufgrund seiner profunden Kenntnisse erläuterte er vor Ort selber die Sehenswürdigkeiten. Er beließ es aber nicht bei der Darstellung der historischen und kulturgeschichtlichen Daten und Fakten, sondern hob auch stets die religiöse Bedeutung hervor und bestärkte so die Teilnehmer in ihrem Glauben. Da die Feier der Liturgie ihm besonders am Herzen lag, hatte auch die Ministrantenarbeit bei ihm einen hohen Stellenwert. Er war geradezu ein begeisteter Ministrantenseelsorger, der es verstand, das Interesse der Kinder und Jugendlichen für den Dienst am Altar zu wecken. Er förderte die Ministrantenarbeit durch die Pflege des Gemeinschaftssinnes. Dazu unternahm er regelmäßig Ministrantenfahrten und bot im Rahmen der Ministrantenstunden das gemeinschaftsfördernde Element „Spiel und Sport“ an. So standen stets 40 bis 50 Ministranten zur Verfügung. Besonders beeindruckend war, als bei seinem Abschiedsgottesdienst 1996 über 50 ehemalige Ministranten ihrem völlig überraschten Pfarrer ihre Verbundenheit bekundeten und mit in die Kirche einzogen. Pfarrer Wurm wurde am 21.08.1923 geboren und gehörte zu der Pfarrei St. Bonifatius . Am 21.12.1947 wurde er in St. Clara-Neukölln von Erzbischof Wienken zum Priester geweiht. Nach mehreren Kaplansstellen kam er dann 1964 nach Rudow. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Priesterdienst in St. Joseph lebte er bis 2004 in der Abtei St. Gertrud in Alexanderdorf, wo er seelsorgliche Aufgaben übernahm. Die Aufgaben in der Abtei St. Gertrud übernahm er damals getreu seiner priesterlichen Berufung, um weiterhin als Seelsorger für die Ordensschwestern und Besucher zur Verfügung zu stehen. Die Liturgie war ihm immer ein besonderes Anliegen und deshalb war er dankbar, in Alexanderdorf nun in der benediktinisch geprägten Form der Liturgie Gottesdienst feiern zu können. Aus gesundheitlichen Gründen musste er zum Ende des Jahres 2004 seine Tätigkeit in der Abtei aufgeben und zog zunächst in das Seniorenpflegeheim St. Michael in Bohnsdorf. Später dann lebte er bis zuletzt im katholischen Pflege- und Seniorenheim Karl Steeb, das von den barmherzigen Ordensschwestern aus Verona geleitet wird. Die Gemeinde von St. Joseph dankt ihrem Pfarrer Clemens Wurm für sein über 32 Jahre segensreiches Wirken und bleibt ihm im Gebet verbunden.

Paul Lapawczyk

 
Taize-Jugendtreffen
herzlichen Dank. Ein besonderes Erlebnis neben der Begegnung mit den jungen Gästen war für beide Gemeinden das Fest der Nationen in der Silvesternacht. Bei einem Nachtreffen der Gasteltern am 11.01.2012 wurden viele schöne Erlebnisse ausgetauscht. Mit der Vorbereitung des Taizé-Treffens haben wir regelmäßig Taizé-Andachten mit der Ev. Nachbargemeinde gestaltet. Das soll bleiben und so wird am 16.02. um 18 Uhr in St. Joseph wieder eine Taizé-Andacht angeboten, zu der alle herzlich eingeladen sind.

Dr. Dieter Kaiser

 
 
 
 
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